Wie sicher ist das Postbank Konto

Die verschiedenen TAN Verfahren

Sicherheit beim Online-Banking wird bei der Postbank groß geschrieben. Wer Aufträge für sein Tagesgeldkonto Giro Plus aufgeben will, verwendet das Internet oder das Telefon. Die Webseite des Postbank Internetbankings gehört zu den sichersten überhaupt. Das bestätigt unter anderem eine Experten Gruppe der IT-Webseite Tecchannel in einem Test im Juli 2007. Die Postbank und das Giro Plus Tagesgeldkonto belegen dort den zweiten Platz von 20 getesteten Banken.

TAN Block Postbank

Ein wichtiger Punkt um die Konten vor unbefugtem Zugriff zu schützen ist das TAN Verfahren. Eine TAN ist eine, meistens sechsstellige Zahl, die man ein einziges Mal einsetzen kann um einen Auftrag zu bestätigen. Kunden der Postbank mit einem Giro Plus Tagesgeldkonto erhalten nach der Kontoeröffnung eine TAN Liste per Post zugesendet. Jede TAN Liste der Postbank enthält 100 TAN Nummern. Für bestimmte Onlinebanking Aktionen wird der Kunde aufgefordert eine gültige TAN einzugeben. Die Eingabe ist beim Giro Plus Internetbanking erforderlich um zu verhindern, dass ein Unbefugter nur durch Kenntnis von Kontonummer und Passwort Schaden anrichten kann. Einmal benutzt ist die TAN Nummer verwirkt und kann durchgestrichen werden.

Beim Giroplus Onlinebanking der Postbank setzt man ein erweitertes Verfahren, das so genannte iTAN Verfahren. Hier kann der Kunde nicht mehr irgendeine beliebige TAN eingeben, sondern wird nach einer ganz bestimmten TAN gefragt. Die TAN Nummern auf der TAN Liste der Postbank sind alle durchnumeriert. Dieses Verfahren ist sicherer, da ein Unbefugter nun zusätzlich die Nummer einer TAN kennen müßte um Schaden anzurichten. Im Endeffekt müßte er sogar im Besitz des kompletten TAN Blocks sein. Für den Postbank Kunden hat das iTAN Verfahren den Nachteil, dass man nun immer die TAN Liste mit sich führen muss um eine Überweisung zu tätigen oder einen Dauerauftrag zu ändern. Das ist besonders ein Problem wenn man verreist und gerne im Urlaub seine Bankgeschäfte erledigen möchte. Höhere Sicherheit geht eben immer zu Lasten der Bequemlichkeit.

Ein noch besseres Verfahren, welches allerdings noch nicht von der Postbank für das Tagesgeldkonto Giro Plus eingesetzt wird, ist mTAN. Bei diesem Verfahren gibt es keine TAN Listen. Vielmehr muss der Kunde eine Handynummer angeben, an die für jeden Auftrag eine individuelle TAN per SMS geschickt wird. Um den Auftrag im Online-Banking abzuschließen muss die TAN Nummer aus der SMS eingegeben werden. mTAN gilt als das sicherste Verfahren bisher. Für den Kunden wäre es dadurch auch wieder möglich seine Bankgeschäfte von woanders zu erledigen.

Kunden des Giro Plus Kontos der Post können ihre TAN Blöcke online nach dem Einloggen verwalten. Im Online Banking Menü findet sich der Punkt "TAN-Verwaltung". Dort kann man unter anderem eine neue TAN Liste anfordern oder eine neue TAN Liste für den Gebrauch aktivieren. Die Benutzung von TAN Nummern sollte sehr sorgfältig erfolgen. Wird eine TAN Nummer zu oft falsch eingegeben, setzt die Postbank aus Sicherheitsgründen eine vorläufige TAN-Sperre. Diese Sperre lässt sich durch die Eingabe einer gültigen TAN Nummer wieder entfernen. Wir dabei jedoch erneut eine falsche TAN Nummer eingegeben, dann wird das Giro Plus Konto endgültig gesperrt. Eine endgültige Sperre kann dann nur der Postbank Kundendienst entfernen.

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